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Verschiedene Arten von Wohneigentum

Von Dipl. Kom. Wilfred Lindo

Viele Menschen träumen von den eigenen vier Wänden. Dabei existieren viele unterschiedliche Formen von Wohneigentum. Wir wollen Ihnen die gängigsten Arten vorstellen. Dabei muss das gewünschte Wohneigentum zu Ihren Ansprüchen und Vorstellung passen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei auch die finanzielle Seite:

  • Das individuelle Einfamilienhaus
    Das freistehende Einfamilienhaus, das nach Ihren Vorstellungen und Vorgaben entsteht, stellt die individuellste Form des Wohneigentums dar. Sie können Ihre persönlichen Wünsche in die Gestaltung des Hauses einfließen lassen. Dafür wird auch den höchste Kapitaleinsatz (Grunstück, Planung, Bewirtschaftung) von Ihnen gefordert. Die Grenzen werden eigentlich nur von den geltenden Bauvorschriften und Ihrem finanziellen Mitteln gesetzt.
  • Das freistehende Fertighaus
    Hier müssen Sie in der Regel auf das Angebot von Anbietern von Fertighäusern zurückgreifen. Wobei heute bereits eine große Auswahl von Haustypen und Anbietern verfügbar sind. Bei dem gewählten Haus können Sie meist nur kleine Änderungswünsche einfließen lassen. Dafür greifen Sie auf ein fertiges und ausgereiftes Konzept zurück. Besonders bei den gängigen Haustypen sind Sie so vor bösen Überraschungen geschützt. Zudem ist der Kapitaleinsatz klar abgegrenzt und die Fertigstellung ist gegenüber dem individuellen Einfamilienhaus deutlich kürzer.
  • Die Doppelhaushälfte
    Bei dieser Form des Wohneigentums teilen Sie sich mit einem anderen Eigentümer das Grundstück und nutzen von dem Haus jeweils eine Hälfte. Dabei kann es sich sowohl um ein Fertighaus als auch um ein individuell geplantes Haus handeln. Durch diese spezielle Form müssen Sie deutlich weniger Kapital für den Bau des Hauses und für das Grundstück investieren. Dafür müssen Sie sich mit dem zweiten Eigentümer gut stellen, da Sie zukünftig Tür an Tür wohnen werden.
  • Das Reihenhaus
    Ähnlich wie bei der Doppelhaushälfte teilen Sie sich bei dem Reihenhaus das Baugrundstück mit mehreren Eigentümern. Zudem werden bei dieser speziellen Ausprägung gleich mehrere Häuser aneinander gesetzt. Dafür ist das einzelne Haus meist etwas schmaler und besitzt nur einen kleinen Grundstücksanteil. Die eigentliche Wohnfläche ist jedoch in den meisten Fällen nicht deutlich geringer, da sich das Reihenhaus in vielen Fällen über mehrere Etagen erstreckt.
  • Die Eigentumswohnung
    Die Eigentumswohnung ist die günstigste Form des Wohneigentums. In der Hauptsache ist dafür der minimale Grundstücksanteil und die geringeren Kosten für die Erstellung des Hauses verantwortlich. Dafür befinden sich in dieser Immobilie gleich mehrere Eigentümer bzw. Bewohner, die dicht neben einander wohnen. Auch die Bewirtschaftung ist gegenüber einem Haus deutlich geringer.


Über den Autor:
Redaktionsbüro Lindo http://www.lindo.de.


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