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Tipps zur Immobilienfinanzierung (Teil 3)

Von Wilfred Lindo

Hier finden Sie weitere Tipps zur Immobilienfinanzierung:

  1. Sind Modernisierung- oder Reparaturarbeiten an Ihrer Immobilie erforderlich, so holen Sie stets unterschiedliche Kostenvoranschläge für die unterschiedlichen Gewerke ein. Hier gibt es enorme Preisunterschiede. Prüfen Sie, ob die Vereinbarung eines Festpreises sinnvoller als die Abrechnung auf Stundenbasis ist. Prüfen Sie auch das Angebot im Internet.
  2. Bei der Zusammenarbeit mit einem Architekten sollten Sie genau den Umfang der durch ihn zu erledigenden Tätigkeiten und einen Zeitplan festlegen. Die Gebühren für die Leistungen des Architekten sind in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) genau geregelt. Es kann für Sie unter Umständen preiswerter sein, mit dem Architekt gleich die Zahlung eines festen Honorars zu vereinbaren.
  3. Achten Sie beim Erwerb von selbstgenutzten Objekten auf den Nutzen und Lastenübergang und auf das Datum Ihres Einzugs, unter Umständen erhalten Sie ein Jahr keine Eigenheimzulage wenn der Bezug nicht mehr im Jahr des Besitzübergangs erfolgt. Sie erhalten dann nur noch sieben Jahre Eigenheimzulage. Ferner gelten u.U. andere Einkommensgrenzen.
  4. Für einen Kapitalanleger kann die Immobilienfinanzierung durch ein Festdarlehen sinnvoll sein, da während der gesamten Laufzeit die Zinsen gleich hoch bleiben, da keine Tilgungsleistungen erbracht werden. Diese Zinsaufwendungen sind steuerlich voll absetzbar. Wird zur Tilgungsaussetzung eine Lebensversicherung abgeschlossen, können diese Beiträge unter Umständen auch noch steuerlich geltend gemacht werden.
  5. Es gibt staatliche Förderungsmöglichkeiten beim Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen. Allerdings existieren regional unterschiedliche Regelungen.


Über den Autor:
Redaktionsbüro Lindo http://www.lindo.de.


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