Ermittlung des Finanzierungsbedarfs
Von
Dipl. Kom. Wilfred Lindo
Der Erwerb von Immobilien sprengt in den meisten Fällen die persönlichen Geldreserven, so dass eine Finanzierung erforderlich wird. Hier gilt
es nun aus einer Vielzahl von Möglichkeiten und Rahmenbedingungen die optimale Finanzierung zu finden. Die nachfolgenden Ausführungen
geben einen Überblick über die Finanzierungsformen und Wertansätze für Eigennutzer und Kapitalanleger. Ferner werden die steuerlichen
Unterschiede für Eigennutzer und Kapitalanleger dargestellt.
Nach der erfolgreichen Immobiliensuche ist die Zusammenstellung aller Kosten, d.h. Kaufpreis plus Kaufnebenkosten erforderlich. Anhand
der Gesamtkosten lässt sich nach Abzug der verfügbaren Eigenmittel der Finanzierungsbedarf ermitteln.
Das nachfolgende Beispiel gibt einen Überblick über die Ermittlung des Finanzierungsbedarfs:
Kaufpreis der Immobilie EURO 1.000.000,--
Maklergebühr (6%) EURO 60.000,--
Notargebühren (2%) EURO 20.000,--
Gerichtskosten (1%) EURO 10.000,--
Grunderwerbsteuer (3,5%) EURO 35.000,--
Finanzierungsnebenkosten (5%)
(z.B. Bearb.Geb. + Schätzkosten) EURO 50.000,--
Gesamtkosten EURO 1.175.000,--
abzüglich Eigenmittel - EURO 250.000,--
benötigtes Darlehen EURO 925.000,--
Über den Autor:
Redaktionsbüro Lindo http://www.lindo.de.
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